Hier habe Ich mal eine Anleitung, wie ich meine Asseln am erfolgreichsten Züchte:
Als Substrat verwende ich einfachen Kokoshumus, wie diesen hier:
Diese gepressten Würfel werden in einen 10 Liter Eimer mit etwa 3-5 Litern Wasser aufgeweicht. Nach einer halben bis dreivierte Stunde müsste alles schön locker sein. Wenn das Substrat zu feucht ist, sollte man es mit der Hand auspressen, und in einen extra Eimer tun. Ein gepresster Würfel ergibt ca. 8-10 Liter Bodensubstrat. Der Kokoshumus sollte leicht feucht sein, also weder trocken noch nass.
Es ist ratsam etwas Laub und Weißfaules Holz unterzumischen. Asseln sind sogenannte „Substratverwerter“, das heißt, Laub und faules Holz sind ihre eigentliche Nahrung. Wichtig ist das Holz nur von Laubbäumen zu nehmen, da in Nadelbäumen zu viele Öle und Harze enthalten sind.
Gehältert werden sie in solchen 1L Dosen:
Pro fertige Dose gebe ich 50 Asseln, welche dann etwa 3 Monate Zeit bekommen sich zu reproduzieren. In dieser Zeit werden die Ansätze nur sparsam gefüttert (wenn Laub und weißfaules Holz
enthalten sind).
Neben Laub und weißfaulem Holz füttere ich mit feingemahlenem Matzinger Hundefutter (Gemüseflocken!). Ansonsten füttere ich gerne auch Küchenabfall wie selbst gepflanzter Salat, Bio-Äpfel,
Kartoffeln etc. Wichtig ist, dass man auf Bio achtet, am besten immer nur eigengepflanztes Verfüttern.
In Terrarien verdienen sie sich als Sauberkeitspolizei. Sie fressen abgestorbene Pflanzenteile, und sind nebenbei ein willkommenes Fressen für die Bewohner.
Ergiebigkeit:
Nach 3 Monaten sind meine Dosen übervoll! Meist teile ich dann die Ansätze, eine Hälfte wird nochmals geteilt, und in neue Dosen gegeben für neue Ansätze. Die zweite Hälfte wird verfüttert.