Geistermantis - Phyllocrania paradoxa

Eigenschaften:

Phyllocrania paradoxa oder auch Geistermantis genannt, besitzt eine manchmal etwas erschreckende Gestalt. Allerdings kann man ihr Wesen nicht mit ihrem Aussehen vergleichen. Im Vergleich zu anderen Arten hat sie ein relativ sanftes Wesen, und reagiert eher ängstlich auf Futtertiere an der Pinzette. Selbst innerartlich sind Aggressionen in der Regel selten, Ausnahme bilden adulte Weibchen, sie neigen dazu aggressiver zu sein.

 

Ihr natürliches Habitat ist südlich der Sahara, es erstreckt sich über ganz Afrika und Madagaskar. In ihrer Heimat bewohnt Phyllocrania paradoxa Büsche, Sträucher und Bäume in meist trockenen Gebieten.

Bräuliches Tier Fast schwarzes Tier

Interessant ist auch die Farbvielfalt, sie geht über einen gelblich-braunen, schwarzen bis ins grüne fallenden Farbton. Eben je nach Herkunft.

 

Die Geschlechter lassen sich ab dem L5 Stadium erkennen:

Weibchen haben eine breitere und geradere „Krone“, wogegen die der Männchen verkrüppelt-dünn aussieht. Männchen haben im Adulten Stadium lange Flügel die das Abdomen überragen, und längere Antennen als Weibchen.

Weibchen werden mit einer Endgröße von guten 5cm nur einen bis ½ cm größer als Männchen. Männchen vollziehen in ihrem Leben meist 6, Weibchen meist 7 Häutungen.

Manche Züchter halten ihre Männchen in kleinen Gruppen, bei genügend Futtervorkommen im Terrarium sollte dies ab einer Terrariengröße von 40x40x60cm (LxBxH) kein Problem sein.

Terrarium:

Kleiner als 15x15x20cm (LxBxH) sollte ein Terrarium für ein einzelnes Tier nicht sein. Ich halte meine Phyllocrania paradoxa in einem 20er Würfel mit breiter Gazelüftung.

 

Als Einrichtung dienen Äste, Sträucher und getrocknete Gräser.

adultes Weibchen

Die Temperatur kann punktuell bei bis zu 30°C liegen, ansonsten ist eine Temperatur von 25°C zu bevorzugen und ausreichend. Nachts sollte darauf geachtet werden, dass die Temperatur nicht unter die 20°C Linie fällt. Die Beleuchtung kann aus einer einfachen Neonröhre bestehen, sollte eine Temperatur von 25°C nicht erreicht werden, kann man auf einen simplen Halogen Spot aus dem Baumarkt zurück greifen, und Läuft 12 Stunden am Tag.

 

Die Luftfeuchtigkeit steht meist bei 60%, in der Nacht steigt sie auf etwa 70% an.

 

Ernährung:

Phyllocrania paradoxa ist auf fliegende Kost spezialisiert, das heißt, als Futter kommt nur fliegende Nahrung in Frage. Fliegen, Drosophila, Motten, eben alle nicht wehrhaften Fluginsekten.

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